Wertgutachten

 

Der aktuelle Anlagenwert bestimmt sich in erster Linie durch die zukünftigen Einnahmen aus den Stromerlösen, die mit der PV-Anlage zu erzielen sind, wofür die bestmögliche Prognostizierbarkeit der Erträge ausschlaggebend ist. Die Grundlage für die Prognostizierbarkeit bildet keine klassische Ertragsprognose, sondern das reale bisherige Betriebsverhalten. Nach einem Evaluierungs- und Korrekturprozess wird die bisherige Einspeisung auf die Zukunft angesetzt.

 

Die zukünftigen Einnahmen aus den Stromerlösen werden in einem Cashflow-Modell den jährlichen Kosten gegenüber gestellt. Hierbei wird wenn möglich auf Tatsacheninformationen, ansonsten auf Erfahrungswerte der Solarpraxis Engineering GmbH zurückgegriffen.

 

Der letztendliche Anlagenwert berechnet sich aus der Diskontierung der zukünftigen Cashflows der PV-Anlage. Die Diskontierung erfolgt unter der Berücksichtigung des Verschuldungsgrades, des Steuersatzes, der Kreditkonditionen und der Eigenkapitalrendite des Käufers. Aus häufiger Ermangelung einer konkreten Käuferseite wird hierbei auf gängige, aktuelle Finanzierungs-bedingungen für PV Assets zurückgegriffen. Sensitivitätsanalysen verschaffen abschließend einen guten Überblick über den Einfluss von relevanten Größen.

 

Sehr wichtige Aspekte der Wertermittlung stellen die technische und vertragliche Due Diligence dar, denn diese müssen die zukünftigen Erträge validieren oder finanzielle Anreize schaffen, die das erhöhte Risiko kompensieren.

Eine Aufnahme der technischen Ist-Situation anhand der zur Verfügung stehenden Systemdokumentation sowie einer Vor-Ort-Inspektion gibt Aufschluss über vorhandene Mängel und Risiken. Für identifizierte Mängel werden Kosten für deren Beseitigung bestimmt, die vom berechneten Anlagenwert abgezogen werden.

 

Identifizierte Risiken bewirken nach dem Anlagenrating der Solarpraxis Engineering GmbH einen Risikoaufschlag, der dem berechneten Diskontierungsfaktor WACC hinzugerechnet wird.

 

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